Qualität und Fertigung

Nachfolgend finden Sie technische Hinweise zu Materialgüten, Fertigungsstandards, Oberflächenbehandlungen sowie zu statischen und organisatorischen Rahmenbedingungen unserer Stahlprodukte – damit Sie wissen, was Sie bekommen.

Technische Hinweise
zu Material, Fertigung und Ausführung

Unsere Stahlprodukte entsprechen in der Regel der Güte S235 (St 37). Weitere Stahlgüten sind nach individueller Absprache möglich.

Träger, Stützen und Formstahl werden nach den Normen DIN EN 10034 oder DIN EN 10279 gefertigt. Angeschweißte Stahlplatten bestehen aus Material nach DIN EN 10058, DIN 59200 oder DIN EN 10029.

Die Fertigung erfolgt nach den Toleranzen der DIN EN ISO 13920. Für Längen- und Winkelmaße gilt die Toleranzklasse C, für Geradheit, Ebenheit und Parallelität die Toleranzklasse G.

Unsere Schweißarbeiten werden als Kehlnähte ausgeführt und erfolgen mit den Schweißverfahren 111 (Lichtbogenhandschweißen) und 135 (MAG-Schweißen) gemäß DIN EN 1090 EXC1 oder EXC2.

Rohrstützen werden aus geschweißten Vierkantrohren oder aus nahtlosen bzw. geschweißten Rundrohren nach EN 10219 oder EN 10210 gefertigt.

Die von uns hergestellten Bauschlosserteile werden in vielen Fällen bauseits verkleidet. Die Bildung von Schweißperlen durch Zunder im Bereich der Schweißnähte stellt daher keinen Mangel dar. Wenn die Bauteile sichtbar verbaut werden sollen, bitten wir bei der Bestellung um einen entsprechenden Hinweis, damit vorhandene Schweißperlen oder -spritzer entfernt werden können.

Die im Angebot, Auftrag oder in der Bestellung enthaltenen Betonstahlstäbe oder -bügel dienen ausschließlich der konstruktiven Lagesicherung und sind nicht nach DIN 17660 verschweißt.

Oberflächenbehandlung

Feuerverzinkung

Das Feuerverzinken nach DIN EN ISO 1461 erfolgt gemäß DASt-Richtlinie 022, Vertrauenszone 1. Aus technischen Gründen müssen hierfür Bohrungen zum Aufhängen oder als Zulauf- bzw. Entlüftungsöffnungen eingebracht werden. 

Die Verzinkung dient ausschließlich als Korrosionsschutz. Abhängig vom Siliciumgehalt des Stahls kann der Zinküberzug ein graues Erscheinungsbild aufweisen. Gegebenenfalls müssen Bohrungen nach dem Verzinken nachbearbeitet werden. Transport- oder Montageschäden am Korrosionsschutz sind fachgerecht auszubessern.

Vorgrundierung

Vorgrundierte Stahlteile werden zunächst handentrostet (Reinheitsgrad PSt 2) und anschließend per Airlessverfahren oder Farbrolle mit einem Primer als Rostschutz, meist in rotbrauner Farbe, beschichtet. Die Vorgrundierung stellt keinen dauerhaften Korrosionsschutz dar und ist daher hauptsächlich für den Innenbereich geeignet.

Statik und Einbau

Unsere Produkte entsprechen den statischen Erfordernissen. Vor dem Einbau sollten Sie jedoch die Einbausituation der bestellten Stahlteile mit einem Statiker oder Fachmann abstimmen. Sollte in besonderen Fällen eine geprüfte Statik erforderlich sein, ist diese unter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung bauseits zu veranlassen.

Hinweise zu Darstellung und Lieferung

Die auf unserer Website abgebildeten Produkte können in der Realität im Rahmen der technischen Normen oder in der konkreten Ausführung geringfügig abweichen. Die Lieferzeit beginnt mit der endgültigen technischen Klärung des Auftrags. Die Ausführung der Bestellungen erfolgt vorbehaltlich der technischen Durchführbarkeit in einem unserer Lieferwerke.

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