Service und Montage.
Damit Ihr Bau sicher vorankommt.
Stahl- und Metallkonstruktionen sind das tragende Gerüst Ihres Projekts. Ob Balkon, Carport, Geländer oder Industriehalle – damit sie exakt passen und statisch sicher sind, braucht es mehr als das richtige Material: fundierte Fachberatung, einen kritischen Blick auf Ihre Pläne und eine Fertigung, die hält, was sie verspricht. Wir prüfen Ihre Vorgaben auf Plausibilität, fertigen nach DIN EN 1090 und liefern montagefertige Bauteile und Schweißkonstruktionen nach Maß – auch im Kontext nachhaltiger Bauvorhaben, etwa im Rahmen der QNG-Zertifizierung. Auf Wunsch begleiten wir Ihr Projekt von der Planung bis zur Montage – alles aus einer Hand.
Expertencheck Ihrer Planung
Plausibilitätsprüfung Ihrer statischen und konstruktiven Vorgaben – für Balkon, Carport, Überdachung oder Industriekonstruktion.
Planungshilfe für Träger, Stützen und Metallbau
Unterstützung bei Dimensionierung, Anschlussdetails, Sonderlösungen und Ausführung – für Balkone, Carports, Geländer, Wintergärten oder andere Konstruktionen.
Maßfertigung montagefertiger Bauteile
Präzise gefertigte Stahlträger und Metallkonstruktionen mit geprüften Schweißarbeiten nach zertifizierten Standards. Lieferbar für Einzelstücke oder Großprojekte.
Montage-Service und technischer Support
Deutschlandweite Montage durch unser Team oder Unterstützung für die Eigenmontage: Klare Anleitung und Experten-Support für eine sichere Installation auf der Baustelle – egal ob Geländer, Carport oder tragende Konstruktion.
Konstruktions- und Planungshilfe
Damit aus Ihrer Planung eine sichere und passgenaue Stahl- oder Metallkonstruktion wird, zählt jedes Detail. Ob Balkon, Carport, Geländer oder Industriekonstruktion: Ein falsch gemessener Träger oder die Wahl des falschen Profils können den Bauablauf erheblich stören. Wir haben deshalb die wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt – von der richtigen Messtechnik bis zur Wahl der Oberfläche. So vermeiden Sie Fehler und Ihre maßgefertigten Stahl- und Schweißkonstruktionen kommen exakt wie geplant auf die Baustelle.
Messen Sie den senkrechten Abstand zwischen Boden und Decke immer an der genauen Position, an der die Stütze später stehen soll. Verwenden Sie dafür am besten einen Laser, ein präzises Maßband oder einen Meterstab. Wichtig: Ziehen Sie von diesem Maß etwa 20 mm (2 cm) ab und bestellen Sie die Stütze auf dieses Maß. Der verbleibende Spalt wird später fachgerecht mit Unterstopfmörtel (Quellmörtel) aufgefüllt. Die Stütze gehört immer auf den gereinigten Rohbeton, nicht auf Estrich oder Bodenbelag. Diese Erfahrungswerte helfen in den meisten Fällen, ersetzen aber nicht die Prüfung der örtlichen Gegebenheiten.
Messen Sie den lichten Abstand zwischen den Auflagern (z.B. Wand oder Stütze), wo der Träger aufliegen soll. Auch hier ist ein Laser oder ein stabiles Maßband das beste Werkzeug. Achten Sie darauf, dass das Messwerkzeug nicht durchhängt. Denken Sie daran: Der Träger braucht auf beiden Seiten eine ausreichende Auflagerlänge. Geben Sie bei Ihrer Bestellung immer das genaue Maß an und berücksichtigen Sie, wie der Träger später vor Ort montiert werden kann. Eine präzise Angabe ist die Grundlage für einen passgenauen Einbau.
Die Wahl des passenden Stahlprofils richtet sich nach statischen Anforderungen und der gewünschten Funktion Ihrer Stahl- oder Metallkonstruktion.
Hier ist eine Übersicht der gängigsten Profile und ihrer typischen Verwendung – von Balkon, Carport und Wintergarten bis zur Industriekonstruktion:
Profiltyp | Übliche Verwendung | Anwendungsbeispiele |
HEA-Profile | Stahlträger / Stahlstütze | Balkonunterkonstruktionen, Carport-Stützen, Überdachungen, Wintergarten-Rahmen |
HEB-Profile | Stahlträger / Stahlstütze | Tragende Konstruktionen, Hallenstützen, Unterzüge, großflächige Wintergärten |
HEM-Profile | Stahlträger / Stahlstütze | Schwerlastkonstruktionen, Industriehallen, Maschinenfundamente |
IPE-Profile | Stahlträger / Stahlstütze | Deckenbalken, Dachkonstruktionen, Vordächer, Dachträger für Wintergärten |
UNP-Profile (U-Profil) | Stahlträger / Stahlstütze | Randverstärkungen, Rahmen, Geländerpfosten, Sockelkonstruktionen für Wintergärten |
runde Hohlprofile (Rohre) | Stahlstütze | Geländerpfosten, Carport-Stützen, Balkone, filigrane Konstruktionen |
eckige Hohlprofile (Vierkantrohre) | Stahlstütze | Geländer, Tore, Carports, Gestelle, Wintergärten |
Horizontale Bauteile wie Stahlträger werden meist als I- oder H-Profil eingesetzt, da diese Form große Biegekräfte optimal aufnehmen kann. Sie kommen typischerweise bei Deckenbalken, Dachkonstruktionen, als Sturz über Wanddurchbrüchen oder als Dachträger für Wintergärten zum Einsatz. Vertikale Bauteile wie Stahlstützen werden häufig aus massiveren H-Profilen oder Hohlprofilen gefertigt, weil sie hauptsächlich Druckkräfte tragen müssen. Ob für Carport, Balkon, Wintergarten oder Industriehalle – die Stütze leitet die Last sicher ins Fundament. Für Geländer, filigrane Konstruktionen und moderne Wintergärten eignen sich besonders Hohlprofile (rund oder eckig) – sie verbinden Stabilität mit schlanker Optik.
Wichtiger Hinweis: Die erforderliche Profilgröße hängt von vielen Faktoren ab: Spannweite, Belastung, Auflagerung und statischem Konzept. Sie wird in der Regel durch eine statische Berechnung festgelegt. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten – wir unterstützen Sie dabei gerne.
Wenn Standardprofile nicht ausreichen, sind maßgeschneiderte Schweißkonstruktionen gefragt. Ob für einen Wintergarten mit besonderen Anschlüssen, ein freitragendes Carport-Dach, ein individuelles Balkongeländer oder eine komplexe Industriekonstruktion – wir unterstützen Sie bei der Entwicklung technisch sauberer und praxiserprobter Lösungen. Auch für anspruchsvolle Schlosserarbeiten wie Geländer mit aufwendigen Details oder Sonderkonstruktionen im Metallbau sind wir Ihr Partner.
Dabei geht es um:
- Spezielle Anschlussdetails und Knotenpunkte
- Kopfplatten, Fußplatten und Verstärkungen
- Ausklinkungen und Aussparungen für Durchdringungen
- Schweiß- und schlossergerechte Konstruktionsoptimierung
- Wirtschaftliche Alternativen bei außergewöhnlichen Geometrien
Auch für anspruchsvolle statische oder geometrische Anforderungen finden wir eine umsetzbare Lösung, die sich nahtlos in Ihren Bauablauf einfügt – vom privaten Wintergarten bis zur industriellen Sonderkonstruktion.
Fachbegriffe im Stahlbau
Im Stahl- und Metallbau begegnen Ihnen viele Fachbegriffe, die auf den ersten Blick nicht selbsterklärend sind. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Fachbegriffe, die Sie für die Bestellung von Stahlträgern, Stützen und Schweißkonstruktionen in unserem Onlineshop kennen sollten. So behalten Sie bei Ihrer Planung den vollen Durchblick.
Ankerpratzen oder Kopfbolzen dienen dazu, Stahlträger dauerhaft mit Beton zu verbinden, zum Beispiel bei Decken oder Fundamenten. Sie werden auf den Stahlträger aufgeschweißt und anschließend in den Beton eingebettet. Bei AT-Metall werden in der Regel Kopfbolzen mit etwa 16 mm Durchmesser und 100 mm Länge verwendet. Diese werden meist im Abstand von rund 500 mm auf den Steg oder – auf Wunsch – auf den Flansch eines Stahlträgers geschweißt. Dadurch entsteht eine feste Verbindung zwischen Stahlkonstruktion und Beton.
Eine Ausklinkung ist eine gezielte Aussparung in einem Stahlträger. Dabei wird ein Teil des Profils – meist an einem oder beiden Flanschen – ausgeschnitten. Diese Bearbeitung wird häufig benötigt, wenn ein Träger an einen anderen Träger oder an eine Konstruktion anschließen soll. Durch die Ausklinkung kann der Anschluss bündig und konstruktiv sauber hergestellt werden.
Bohrungen sind präzise gefertigte Löcher in Stahlbauteilen. Sie ermöglichen beispielsweise das Verschrauben von Stahlträgern, Stützen oder Anschlussplatten. Typische Beispiele sind Bohrungen in Kopfplatten von Stützen zur Befestigung an Decken oder in Fußplatten zur Verankerung im Boden, etwa mit Ankerbolzen. Bohrungen können auch im Steg eines Trägers liegen, um mehrere Träger miteinander zu verschrauben oder Gewindestangen einzusetzen. Jede Bohrung muss technisch und statisch geprüft werden, da sie die Tragfähigkeit des Bauteils beeinflussen kann.
Bügel sind gebogene Stahlstäbe – meist aus Betonstahl – in U-Form. Sie werden häufig im oberen Bereich des Stegs eines Stahlträgers angeschweißt. Diese Bügel dienen in der Regel dazu, eine Verbindung zwischen Stahlträger und Beton herzustellen, etwa indem Betonstahl oder andere Bewehrungselemente aufgenommen werden. Dadurch kann der Träger beim Betonieren besser in die Konstruktion eingebunden werden.
Ein Dorn ist ein kurzer Rundstahl, der auf die Kopfplatte einer Stahlstütze geschweißt wird. Er dient zur Lagesicherung der Stütze in einer Stahlbetondecke.Der Dorn verhindert, dass sich die Stütze während des Einbaus oder beim Betonieren verschiebt. Üblich sind beispielsweise Rundstähle mit etwa 12 mm Durchmesser und rund 100 mm Länge.
Ein Stegblech, auch Steife oder Knagge genannt, ist ein zusätzlich eingeschweißtes Stahlblech zwischen den Flanschen eines Trägers. Es wird im 90-Grad-Winkel zum Steg angebracht. Diese Verstärkung erhöht die Stabilität des Trägers, insbesondere im Bereich von Anschlüssen oder Auflagern. Dadurch werden Kräfte besser verteilt und lokale Verformungen des Profils verhindert. In der Praxis werden häufig Bleche mit etwa 10 mm Stärke verwendet.
Von Verbolzen spricht man, wenn zwei Stahlträger miteinander verschraubt werden. Dazu werden in der Regel Bohrungen im Steg der Träger eingebracht und anschließend Bolzen oder Schrauben eingesetzt. Diese Verbindungstechnik wird häufig verwendet, um mehrere Träger parallel zu verbinden oder bei größeren Mauerstärken eine höhere Tragfähigkeit bei geringer Bauhöhe zu erreichen. Gleichzeitig erleichtert das Verbolzen oft die Montage auf der Baustelle.
Fachgerechte Montage
Das Durchbrechen von Mauern und der Einbau von Stahlträgern oder Schweißkonstruktionen verändern die Statik eines Gebäudes grundlegend. Ob Sie einen Balkon anbauen, einen Carport aufstellen, ein Wintergarten-Fundament erstellen oder ein Geländer montieren – damit Ihre Metallkonstruktion sicher und dauerhaft hält, kommt es auf die fachlich korrekte Ausführung an.
Unser Montage-Service für Sie: Überlassen Sie die Sicherheit nicht dem Zufall: Wir bieten Ihnen eine deutschlandweite Montage durch unsere erfahrenen Teams an. Mit fachgerechtem Werkzeug und höchster Präzision sorgen wir dafür, dass Ihre Stahlkonstruktion stabil, belastbar und termingerecht realisiert wird. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.
Für die Installation in Eigenregie haben wir für Sie die wichtigsten Hinweise für eine sichere Montage zusammengefasst – damit Sie Ihr Projekt erfolgreich und fehlerfrei umsetzen können.
Prüfen Sie vor dem Einbau alle Bauteile auf Vollständigkeit und offensichtliche Transportschäden. Die Auflagepunkte (z.B. Fundamente oder Mauerwerk) müssen sauber, eben und tragfähig sein.
- Heben Sie Stahlteile nur mit geeignetem und zugelassenem Hebegerät an.
- Richten Sie Stützen und Träger lot- und fluchtgerecht aus.
- Sichern Sie die Teile gegen Umfallen, bevor Sie mit dem endgültigen Verbinden beginnen.
Für eine sichere und saubere Installation empfehlen sich geeignete Montagehilfsmittel und Unterstopfmörtel, um beispielsweise Fugen zwischen Stahlbauteilen und Beton kraftschlüssig zu verfüllen und eine stabile Auflagerung zu gewährleisten.
Die folgenden Links unterstützen Sie Schritt für Schritt beim Einbau von Stahlträgern und Stahlstützen. Zusätzlich stehen Ihnen unsere Experten bei Fragen telefonisch oder per Video-Call zur Verfügung. Termine für den Video-Call können Sie schnell und unkompliziert per WhatsApp vereinbaren.
Hilfreiche Links:
Die Montage von Stahlbauteilen erfordert besondere Sorgfalt, da schwere Bauteile bewegt und exakt positioniert werden müssen. Deshalb sollten Montagearbeiten grundsätzlich durch fachkundige Personen und unter Beachtung der geltenden Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften erfolgen.
Beachten Sie deshalb unbedingt:
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Helm, Sicherheitsschuhe und Handschuhe sind Pflicht.
- Bei Arbeiten in der Höhe sind geeignete Absturzsicherungen (Gerüste, PSA gegen Absturz) vorzusehen.
- Schweißarbeiten auf der Baustelle dürfen nur von zertifizierten Schweißern durchgeführt werden.
- Arbeiten Sie nur mit geprüftem und zugelassenem Werkzeug und Hebegerät.
Vor der Installation sollten außerdem alle Bauteile auf Beschädigungen geprüft und die statischen Vorgaben der Planung eingehalten werden. Eine sichere Baustellenorganisation, geeignete Hebe- und Montagegeräte sowie eine sorgfältige Ausführung sind entscheidend, damit Stahlträger und Stahlstützen ihre tragende Funktion dauerhaft erfüllen.
Das Durchbrechen von Wänden und der Einbau von Stahlträgern oder Stahlstützen stellt einen Eingriff in die Gebäudestatik dar. Ob Sie einen Balkon anbauen, einen Carport aufstellen, einen Wintergarten anschließen, ein Geländer montieren oder einen Wanddurchbruch für eine Industriehalle planen: Solche Maßnahmen dürfen nur auf Grundlage einer statischen Berechnung erfolgen. Vor der Umsetzung müssen Sie daher zwingend einen qualifizierten Fachmann, zum Beispiel einen Statiker oder Tragwerksplaner, einbeziehen. Die Ausführung der Arbeiten muss durch fachkundige Personen erfolgen.
Alle auf dieser Website bereitgestellten Hinweise, Konstruktionshilfen und Beispielkonstruktionen dienen ausschließlich der Orientierung und Vereinfachung der Planung. Sie basieren auf unserer praktischen Erfahrung im Stahlbau, ersetzen jedoch keine statische Berechnung oder fachliche Prüfung. Vor dem Einbau müssen alle Bauteile und Lösungen durch einen Fachmann auf ihre Eignung für den jeweiligen Einsatzzweck geprüft werden. Die Verantwortung für die Bauteilauswahl, Dimensionierung und statische Auslegung liegt beim Auftraggeber beziehungsweise beim beauftragten Planer. Wir übernehmen daher keine Gewähr dafür, dass ausgewählte Produkte ohne zusätzliche statische Prüfung für Ihr Bauvorhaben geeignet sind.
Oberflächenbehandlung und Brandschutz
Der Schutz Ihres Bauwerks hat oberste Priorität. Für den baulichen Brandschutz bieten wir Stahlträger und -stützen mit einer speziellen R30-Oberflächenbehandlung an. Diese entspricht der Feuerwiderstandsklasse R30 (feuerhemmend, frühere Bezeichnung F30) und macht eine zusätzliche Verkleidung mit Trockenbau oder eine weitere Beschichtung überflüssig. Sie erhalten die Teile inklusive Zertifikat, das die geforderte Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten bestätigt.
Je nach Einsatzgebiet können Sie zwischen verschiedenen Oberflächen wählen, um den Stahl dauerhaft vor Korrosion zu schützen:
- Unbehandelter Baustahl für z.B. Übergangskonstruktionen
- Vorgrundierte Stahlbauteile als Korrosionsschutz und Vorbereitung für weitere Beschichtungen
- Feuerverzinkte Oberflächen für Außenbereiche und erhöhte Korrosionsbeständigkeit
- Beschichtete oder pulverbeschichtete Oberflächen für zusätzliche Schutz- und Designanforderungen nnen- und Außenbereich. Wir beschichten Ihren Wunsch RAL-Ton.